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Wenn man den Bodengrund aber zu feucht hält, neigen diese Spinnen dazu im Terrarium die Scheiben hoch zu klettern was speziell bei ausgewachsenen Tieren ein gewisses Risiko birgt. Nicht selten stürzen die Tiere ab und können sich so am Abdomen verletzen was meistens tödlich endet.

In der Lorica halten wir unsere Zuchtweibchen in Terrarien mit der Grösse von 40x40x30cm. Beim Einrichten der Becken wird zuerst der Bodengrund flach eingefüllt, dann kommen die Versteckmöglichkeiten (Kork, Steinplatten, Wurzeln) ins Terrarium. Diese werden im hinteren Bereich nochmals mit einer grosszügigen Bodengrundschicht bedeckt, so dass nur noch die Eingänge der Höhlen sichtbar sind. Dies gibt dem Tier die Möglichkeit ihre Wohnhöhlen selber zu graben und das Terrarium so zu gestalten wie es ihnen am besten gefällt.

Auf Sprühen der Becken wird komplett verzichtet, die Luftfeuchtigkeit wird über die Substratfeuchte geregelt. Wir schauen das ca. 1/3 des Substrates leicht feucht bleibt, nicht nass. Mit dieser Methode haben wir gute Erfahrungen gemacht und so auch schon Zuchterfolge verzeichnen können.

Das Bodensubstrat sollte nicht zu locker sein. Es muss der Spinne die Möglichkeit geben ihre Gänge anzulegen. Eine Möglichkeit ist es der Terrarienerde etwas Sand/Lehmgemisch beizufügen, dies entspricht dann dem natürlichen Bodengrund aus dem Herkunftsgebiet von Brachypelma smithi.

Brachypelma smithi (Rotknievogelspinne)

Körperlänge: ca. 7 cm.
Empfohlene Terrariengrösse: 40x40x40cm
Herkunft: Mexico
Hauptnahrung: Insekten
Luftfeuchtigkeit: 60-70%
Temperatur: Tags: 25-28° C / Nachts 20-23° C
Belichtungszeit: 10 bis 12 Std

Diese Vogelspinne ist die wohl bekannteste Art unter allen. Diese Art lebt in den warmen und trockenen Gebieten Mexicos. Den Tag verbringt diese Spinne in mehreren Meter tiefen Erdlöchern, um der Hitze zu entgehen. In der Nacht wenn die Temperaturen sinken verlässt sie die Höhle, um Beutetieren aufzulauern.

Bei der Haltung von Brachypelma smithi werden viele Fehler bei dem Substrat und der Luftfeuchtigkeit gemacht. Da diese Art aus Mexico kommt, wo eher trockenes Klima herrscht, werden die Tiere oft zu trocken gehalten. Man muss bedenken, dass die Tiere die warmen Tage in einer Erdhöhle mehrere Meter unter dem Boden verbringen. Dort ist es nicht so trocken, wie an der Oberfläche. Bei zu trockener Haltung kann es passieren, dass Spinnen Probleme bei der Häutung haben und es nicht schaffen aus der alten Haut zu kommen.